Dissidia Final Fantasy: Opera Omnia

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Ende Januar 2018 war es endlich so weit: Eines der beliebtesten Final Fantasy-Spin-offs bekam auch im Westen seinen neuesten Ableger. Die Rede ist von Dissidia Final Fantasy NT. Gemeinsam mit dem PS4 Spiel, gibt es auch ein dazugehöriges Mobile Game namens Dissidia Final Fantasy: Opera Omnia. Was euch dabei erwartet und wie das Spieleprinzip funktioniert, verraten wir euch hier.

Wer bereits mit der Dissidia-Reihe bekannt ist, der wird auch in Opera Omnia viel Gewohntes finden: Einmal mehr geht es um den Konflikt zwischen Gut und Böse – diesmal jedoch in Form rundenbasierter Kämpfe, die ihr bestreiten müsst, um sogenannte Torsions, Dimensionstore, durch die Monster in die Welt gelangen, zu schließen. Im Zuge der Hauptstory trefft ihr dabei immer wieder auf altbekannte Final Fantasy-Charaktere, darunter auch einige, die bislang weder im PS4-Teil noch in den PSP-Titeln vorkamen. Erzählt wird der Plot in erster Linie in kleinen Sequenzen, in denen die Charaktere aufeinander treffen und planen, wie es weitergeht. Das ganze Spiel hindurch begleitet euch zudem Mogry, der im Dienste der Göttin Materia steht, für die ihr Aufgaben bestehen sollt. Dabei könnt ihr euren Leader der Gruppe selbst auswählen, schaltet neue Charaktere pro fortgeschrittene Kampagne frei und steigt in eurem Rang höher. Je nach Tagesangebot gibt es für ausgewählte Charaktere mehr Erfahrungspunkte, wenn ihr sie in eurer Gruppe habt. Eure Party könnt ihr selbst zusammenstellen; umso mehr Charaktere ihr sammelt, desto größer wird die Auswahl. In den Kampf können euch allerdings nur jeweils zwei Gefährten auf einmal begleiten, dafür dürft ihr aber Summons hinzufügen, die euch nach Freischaltung mit den Gegnern helfen.

Cutscene

Die Menüführung sowie Untertitel sind komplett auf Englisch, die Sprachausgabe – nur in Form von gelegentlichen Wörtern oder ganz kurzen Sätzen – auf Japanisch, was jedoch kaum störend oder irritierend ist. Gute Englischkenntnisse sind auch nicht unbedingt vorausgesetzt, da das Vokabular recht einfach gehalten ist. Opera Omnia ist gratis, obwohl es natürlich einige Inhalte gibt, für die ihr bezahlen müsst, wenn ihr das wollt. Es ist jedoch definitiv kein pay-to-win-Titel und kann auch problemlos ohne Mikrotranskationen gespielt werden.

Kampf

Das Kampfsystem wird euch ebenfalls vertraut vorkommen, sofern ihr bereits eines oder mehrere der Dissida-Games gespielt habt: In den Kämpfen gibt es prinzipiell zwei Arten von Attacken: Bravery-Angriffe, die bei Nutzung euren eigenen Bravery-Wert erhöhen und jenen des Gegners schwächen, sowie HP-Angriffe, die die Lebenspunkte eures Gegners um die Höhe eures eigenen Bravery-Werts senken, euch jedoch nach erfolgreichem Angriff mit keinerlei Bravery zurücklassen und damit offen für Angriffe machen. Es gilt also, geschickt zwischen Bravery- und HP-Angriffen zu wechseln. Zusätzlich hat jeder Charakter besondere Spezialfähigkeiten, etwa Magieangriffe, Heilung oder besonders mächtige Bravery-Attacken, die ihr ebenfalls taktisch einsetzen müsst. Reiht ihr die Angriffe schlau aneinander, könnt ihr zudem Chains starten – besonders starke Kettenangriffe.

Kampfresultat

Jeder Quest besteht aus mehreren Runden an Gegnern, die ihr nacheinander besiegen müsst. Erfüllt ihr dabei noch zusätzliche Voraussetzungen, beispielsweise einen Sieg, ohne dass einer eurer Charaktere KO geht, oder das Zufügen von ein oder mehreren Bravery-Breaks (also Angriffe, die eure Widersacher ohne Bravery zurücklassen), erhaltet ihr zusätzliche Gems oder andere Items, sobald ihr den Quest abschließt.

Map

Hauptkapitel

Erfrischend für einen Mobile-Titel ist, dass ihr bei Opera Omnia solange spielen könnt, wie ihr möchtet – Energie oder Ähnliches ist nur für besondere Spezialmissionen in der World of Illusion nötig, für deren Abschluss es auch besondere Belohnungen gibt; die Quests der Hauptstory sowie die meisten Nebenquests könnt ihr hingegen ohne Beschränkung beschreiten. Während dieser Haupt- und Nebenquests sammelt ihr nicht nur neue Charaktere und Gegenstände, sondern auch Gems – Edelsteine, mit derer ihr über Banner-Pulls zufällig neue Waffen und Ausrüstung erhalten könnt. Das Schöne an Opera Omnia: Die Chancen der speziellen Banner-Waffen sind diesmal angenehm hoch und jeder Multi-Pull bringt euch mindestens eine 5-Stern-Waffe. Auch für besondere Tages-, Wochen- bzw. allgemeine Missionen, beispielsweise die Bestreitung einer gewissen Anzahl an Quests an einem Tag oder das Erreichen eines bestimmten Ranges, gibt es Gems.

Zusätzlich kassiert ihr in gewohnter Mobile-Weise auch Belohnungen für jeden Tag, an dem ihr euch einfach nur einloggt. Auch hier ist angenehm, dass ihr nicht täglich online sein müsst, um die Goodies zu erhalten. Ihr bekommt sie nämlich auch, wenn ihre einige Tage Pause einlegt, da das Spiel tatsächlich nur eure Logins zählt, unabhängig davon, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Sessions vergeht.

Party

Ein weiteres wichtiges Gameplay-Element ist das Aufwerten eurer Charaktere und Ausrüstung. Neben den Erfahrungspunkten, die ihr für Quests erhaltet und euch im Level aufsteigen lassen, bekommt ihr auch Kristalle in diversen Farben. Diese könnt ihr für passende Charaktere nutzen, um deren Attribute zu erhöhen, beispielsweise deren Angriffskraft oder Verteidigung.

Eure Waffen und sonstige Ausrüstung könnt ihr hingegen aufwerten, indem ihr sie mit anderen Gegenständen, die ihr nicht mehr benötigt, verstärkt. Waffen verleihen euch teilweise auch zusätzliche Fähigkeiten – wertet ihr diese Waffen genügend auf, werden diese Fertigkeiten zu passiven Skills, die ihr unabhängig von der Waffe anlegen könnt – ähnlich dem Skill-System in Final Fantasy IX.

Aufgaben

Verbesserungen

Abschließend könnt ihr das Spiel natürlich auch gemeinsam mit Freunden bestreiten: Added ihr diese im Spiel durch “Follows”, könnt ihr sie in besonderen Spezialmissionen in der World of Illusion als Sidekicks in eure Party holen. Der gewählte Charakter kann dann für kurze Zeit anstelle eines eurer eigenen Partymitglieder treten, was besonders dann hilfreich ist, wenn der Freundescharakter andere oder stärkere Fähigkeiten besitzt als ihr selbst.

Summons

Rüstung aufwerten

Extra-Info: Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Reihe

Den Anfang der Dissidia Final Fantasy Reihe machte der gleichnamige Titel aus dem Jahre 2008, der die gewohnte Beat’em-up-Mechanik mit Final Fantasy-typischen Storyelementen vereinte. Nicht nur, dass hier zum ersten Mal alle Protagonisten sowie Antagonisten der damals bis dato gesamten Final Fantasy-Hauptreihe in Erscheinung traten, die Helden der ersten Stunden konnten dort noch dazu ihr Comeback in hochauflösender Grafik feiern. Im Jahre 2011 erschien dann der zweite Teil, Dissidia Duodecim (012) Final Fantasy – ein Prequel zum ersten Teil, in dem es wie in Teil eins wiederum um den Kampf zwischen Gut und Böse ging. Neben neuen Charakteren gab es hier auch viele fast schon freundschaftliche Interaktionen zwischen den Helden, ein verbessertes Gameplay sowie neue Herausforderungen – und das alles immer noch für die PSP. Sieben Jahre später nun, im Januar 2018, erwartet uns endlich der dritte Teil: Dissidia Final Fantasy NT; diesmal für die PS4 mit Offline-Kämpfen, aber auch einem Multiplayer, in dem ihr euer Geschick in Drei-gegen-Drei-Kämpfe gegen andere Spieler unter Beweis stellen könnt. Schließlich, als jüngster Dissidia-Teil, folgte nun auch der Handy-Titel Opera Omnia.

 

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