Seetauglichkeitstest von Assassin´s Creed Pirates für Handy und Tablet

In Assassin´s Creed Pirates macht ihr mit dem Freibeuter Alonzo Batilla und dessen Spezi Jumao die Gewässer der Karibik unsicher. In Pirates gibt es jedoch keine Landgänge. Mit eurem Kahn bereist ihr 20 verschiedene Regionen der Karibik, schließt Story-Missionen ab oder widmet euch diversen Nebenaufgaben.

Die Story von Assassin´s Creed Pirates wird euch durch Comic-Gesprächssequenzen näher gebracht. Alonzo und Jumao gondeln mit ihrem anfangs noch mickrigen Schiffchen durch die Karibische See. Immer auf der Suche nach Reichtümern, Schätzen und dergleichen.

Bevor wir uns jedoch ins Abenteuer stürzen, gebe ich euch noch die Eckdaten meines Smartphones bekannt. Assassin´s Creed Pirates wird von mir auf einem Sony Xperia M2 auf Herz und Nieren getestet. Hinter dem 4,8 Zoll großen TFT-Display werkelt ein 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 1 GB RAM und KitKat (Android 4.4). Der verfügbare Flash-Speicher von ca. 5 GB bietet den 1,0 GB von Assassin´s Creed Pirates ausreichend Platz.

Jetzt aber genug von der Hardware. Konzentrieren wir uns ab sofort auf das Game.

Das gesamte Game fokussiert sich auf ein einziges Gameplay-Element. Die Seeschlachten. Begegnet ihr einem feindlichen Schiff, wechselt Pirates in den Kampfbildschirm. Während eines Kampfes übernimmt der Autopilot die Steuerung eures Schiffes. Ihr kümmert euch lediglich um das Ausweichen und Schießen. Stehen euch anfangs nur gewöhnliche Breitseiten zur Verfügung, werden diese des späteren mit Drehbassen und kleinen Kanonen ergänzt. Sind die Kanonen geladen richtet ihr sie zum Gegner hin aus, und feuert sie ab. Ausgewichen wird mit zwei Buttons. Steigt ihr in die “Eisen” und bremst euer Schiff ab, geht die gegnerische Salve vor eurem Bug vorbei. Gebt ihr dem Schiff jedoch die “Sporen” wird euer gegenüber seine Kügelchen hinter eurem Heck vorbeijagen. Realitätsnähe sucht man bei diesen Ausweichmanövern leider vergeblich. Nach einigen Seelschlachten kann einem dieses Ausweichen auch schon mal ordentlich auf die Planke gehen.

acp-screen4

(Bildquelle: Ubisoft)

Habt ihr es geschafft mehrere gelungene Ausweichmanöver hinzubekommen, aktiviert ihr ein Kettengeschoss um den Angriff eures Wiedersachers zu beenden. Wurde euer Gegenüber erfolgreich versenkt, nehmt ihr noch allerlei Treibgut auf welches sich nach der Schlacht um euer Schiff herumtreibt.

Jeder der 20 Bereiche hat seine eigene kleine Seekarte. Entweder ihr klemmt euch hinter das Steuerrad und steuert euren Kahn in der Ego-Perspektive, oder ihr navigiert über die Seekarte. Zeichnet einfach die gewünschte Route mit eurem Finger auf die Karte, schon tuckert das Schiffchen der vorgegebenen Route nach. Anfangs ist jede Karte noch dick mit Nebel bedeckt. Sucht hier am besten die Aussichtstürme auf und gewinnt die Schlacht um selbigen. So lichtet sich der Nebel sehr schnell und gibt einen guten Überblick über den Bereich in dem ihr euch aufhaltet.

acp-screen3

(Bildquelle: Ubisoft)

Bei Pirates wird aber niemand gezwungen stur der Storyline zu folgen. Jeder Bereich bringt unmengen an Nebenabgaben mit sich. Bergt Treibgut, rettet Schiffbrüchige, findet Schatzkarten und die dazugehörigen Schätze, geht auf Walfang oder Fischen. Gegen die Zeit segelt ihr vorgegebene Checkpoints ab, und bringt so Schmuggelware an den Mann. Nebenbei verfolgen die Piraten noch andere Schiffe, bleiben aus den Sichtfeldern der patrouillierenden Gegner und weichen verschiedensten Hindernissen (z.B. Minen) aus.

acp-screen2

(Bildquelle: Ubisoft)

Jedes gute Spiel was etwas auf sich hält, kommt selbstverständlich nicht ohne Erfahrungspunkte aus. Jedes versenkte Schiff und jede abgeschlossene Nebenaufgabe bringen euch Erfahrungspunkte aufs Konto. Sind genug EP gesammelt, steigt ihr einen Level auf. Je höher euer Level, je besser sind die Mannschaftsmitglieder und die Schiffe, die ihr anheuern oder kaufen könnt. Je besser der Rang der angeheuerten Mannschaft (Bootsjunge bis Erster Offizier) desto bessere Eigenschaften (schnellere Manöver, mehr Panzerung, Brandgeschoße usw.) bringen diese mit an Bord.

acp-screen1

(Bildquelle: Ubisoft)

Seid ihr dem alten Schiff überdrüssig, besitzt genug Kleingeld und den dazugehörigen Level, steht es euch frei euren Seelenverkäufer in die Ecke zu stellen, und euch ein neues, besseres und größeres Schiff zuzulegen. Jetzt nur noch ein bisschen an der Feinabstimmung (Panzerung usw.) arbeiten, und schon darf wieder in See gestochen werden. Mit dem richtigen Boot machen die Shantys die eure Mannschaft bei jeder Gelegenheit über die Wellen schmettert, noch mehr Spaß.

Assassin´s Creed Pirates läuft auf meinem oben erwähnten Smartphone eigentlich ohne Probleme. Beim Start dauert es etwas bis der Ladebalken verschwindet. Im Game sind mit noch keine großartigen Ruckler aufgefallen. Einzig wenn ein Schiff mit Krach und Bumm untergeht erkennt man einen kurzen Aussetzer von wenigen Zehntel-Sekunden. Hier könnte mehr Rechenpower nicht schaden. Wer die Seeschlachten aus Assassin´s Creed 4 mochte wird mit Pirates gut bedient. Hat man mehrere Stunden mit den Seeschlachten verbracht, wird es leider Gottes ziemlich eintönig.

(Videoquelle: YouTube-Kanal / Ubisoft)

 

Interesse geweckt? Hier findet ihr die Links zu Google Play, den App Store, zu den Amazon Apps und den Windows Phone Store :)

 

Eure Meinung ist uns wichtig! Wollt ihr zu diesem Artikel euren Senf dazugeben? Schreibt uns einfach ein Kommentar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>