Just Dance 2018

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Bereits zum neunten Mal dürfen Tanzwütige dieses Jahr in Just Dance 2018 die Hüften schwingen – in gewohnter Manier, aber eben doch ein wenig anders. In unserem Review verraten wir euch, was sich im neuesten Serienableger verändert hat und ob es sich lohnt, auch 2018 wieder dem Tanzfieber zu verfallen.

Am Spielprinzip von Just Dance hat sich in den letzen neun Jahren kaum etwas verändert: Ihr guckt auf den Bildschirm, auf dem sich Tänzer/innen zu diversen Songs bewegen, und ahmt deren Bewegungen möglichst getreu nach. So einfach, so gut. Auch dieses Jahr schwingt ihr so das Tanzbein und dürft diesmal aus 40 angesagten und im Spiel inbegriffenen Tracks wählen, darunter etwa “Shape of You” von Ed Sheeran, “John Wayne” von Lady Gaga, “24K Magic” von Bruno Mars oder “Naughty Girl” von Beyoncé.

just dance 2018 multiplayer

Neben den mitgelieferten Songs könnt ihr, wie auch schon bei Just Dance 2016 sowie Just Dance 2017, zudem wieder auf den Online-Dienst Just Dance Unlimited zurückgreifen. Hier warten über 300 weitere Tracks auf euch, die via Abo zugänglich sind und auch stetig erweitert werden. Zum Testen sind die ersten drei Monate dabei kostenfrei im Spiel enthalten; solltet ihr den Dienst danach weiter beziehen wollen, so fallen Kosten von 5 Euro pro Monat, 10 Euro pro Quartal oder 30 Euro für das Jahres-Abo an. Hier liegt auch ein kleiner Wermutstropfen: Wer das Spiel nicht nur die ersten drei Monate des Jahres zu Tode spielen und dann im Regal verstauben lassen möchte, der wird mit den drei im Game-Preis inbegriffenen Abo-Monaten nicht auskommen. Da ein Großteil der wirklichen Hit-Songs jedoch einzig über Just Dance Unlimited zugänglich ist, fallen somit automatisch Extrakosten an, um das volle Potenzial des Titels nutzen zu können – und das nicht nur einmalig, sondern eben also Abo-Dienstmodell. Geht man davon aus, dass man den Titel das ganze Jahr über nutzen möchte, erhöht sich der Preis von Just Dance 2018 somit von 40 bis 55 Euro (je nach Version) auf mindestens 70 bis 85 Euro, verdoppelt sich also schon beinahe. Hier hätte Ubisoft ruhig statt der drei Monate ein Jahres-Abo im Spiel inkludieren können, sodass treue Just Dance-Fans mit dem jährlichen Spielekauf bereits alle Kosten abgedeckt haben, während alle anderen einfach ein neues Abo beziehen könnten.

just dance disney

In Sachen Modi erwartet euch viel Altbekanntes: Mit dem Dance Lab gibt es ein weiteres Mal eine Art Story-Modus, wobei dieser 2018 acht Episoden mit jeweils fünf Choreographien beinhaltet; im Sweat Modus könnt ihr eure Fitness testen und euch euren Kalorienverbrauch beim Tanzen anzeigen lassen; und am World Dance Floor tretet ihr online gegen Tanzwütige aus aller Welt an. Abgesehen davon gibt es bei Just Dance 2018 auch den neuen Kids-Modus, der, wie der Name schon vermuten lässt, vor allem auf die jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist: Eine jugendfreie Songauswahl, spezielle, kinderfreundliche Charaktere und Tanz-Moves, die gezielt für Heranwachsende konzipiert sind, garantieren hier bedenkenloses Spielvergnügen für die jüngsten Dancefloor-Stars. Eltern, die ihre Kleinen also mal ein wenig alleine spielen lassen wollen, können sich so drauf verlassen, dass ihr Nachwuchs nicht nur schnell Lieder findet, die ihm wohl auch tatsächlich gefallen werden, sondern auch sorgenfrei sein, dass alles tatsächlich dem Alter entsprechend abläuft.

just dance 2018 kids modus

In Sachen Steuerung könnt ihr auch diesmal wieder zwischen drei Optionen wählen: Entweder ihr spielt im Kamera/Kinect-Modus (was oft gar nicht so leicht ist – versucht mal, in einem kleineren Raum eure ganze Family vor den Bildschirm zu bekommen …) oder ihr besitzt genügend Move-Controller/Wii Remotes, oder aber ihr ladet euch einfach die Just Dance Controller App auf euer Handy und verwandelt somit jedes x-beliebige Smartphone in einen Move-Controller. Besonders praktisch und obendrein kostensparend ist das Ganze natürlich dann, wenn ihr noch überhaupt keine Zusatzausrüstung für eure Konsole besitzt und einfach direkt lostanzen wollt.

just dance world dance floor

Um euch neben den zahlreichen Songs und den diversen Modi noch weiteren Anreiz zum Spielen zu bieten, sammelt ihr mit euren Tanz-Erfolgen sowie eigenen Herausforderungen, die vom Spielen bestimmter Songs bis hin zum Ausprobieren gewisser Modi reichen können, natürlich auch wieder Mojo – eine Art In-Game-Währung, die ihr infolge dafür nutzen könnt, Avatare, Sticker, zusätzliche Song-Varianten und mehr freizuschalten. Das Ganze geschieht allerdings nicht direkt, sondern ihr kauft euch Drehs an einer Art Kaugummimaschine, die dann nach dem Zufallsprinzip Items ausspuckt – doppelte Dinge gibt es dabei jedoch nicht.

Auch der Ubisoft Club wird von Just Dance 2018 unterstützt und so sammelt ihr mit euren Erfolgen und Fortschritten im Spiel auch Uplay Units, die ihr dann online (das Portal ist direkt aus dem Spiel heraus aufrufbar) gegen exklusiven Content oder auch Mojo eintauschen könnt. Ab und an erwarten euch zudem Gratis-Überraschungen wie neue Songs.

 

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