Warhammer 40,000 Inquisitor Martyr angespielt

inquisitor

Auf allen kriegsgezeichneten Schlachtfeldern des 41. Jahrtausends kämpft die Menschheit gegen unzählige entsetzliche Gegner. Die Inquisition ist dabei die mächtigste und verschwiegenste Organisation des Imperiums; ihre Agenten, die Inquisitoren, sind die letzte Verteidigungslinie des Imperators und der Menschheit – vollkommen skrupellos und bereit, jede Maßnahme zu ergreifen, die ihnen nötig scheint. In Warhammer 40,000: Inquisitor Martyr gilt es, in ihre Fußstapfen zu treten.

C1-LBP-2-1170px (1)

Die ungarischen Entwickler von Neocore Games, die schon für die Action-RPG Reihe Van Helsing bekannt sind, haben sich des beliebten Warhammer 40.000 Universums angenommen und mit Warhammer 40.00 Inquisitor Martyr das erste Action-RPG mit der offizellen Lizenz von Games-Workshop erstellt – und wir konnten es auf der gamescom anspielen.

Die gamescom-Version ließ uns zunächst einen Charakter erstellen, wobei wir aus verschiedenen Klassen und Skill-Sets wählen durften, und schon wurden wir in eine Sektorkarte versetzt, auf der wir unser Einsatzgebiet und die dazugehörige Mission auswählen konnten.

W40K_Inquisitor_Martyr_2

Auf dem Planeten angekommen, umkreisen bereits die ersten Gegner unser Landestelle und wir versuchen, uns inmitten dieses Getümmels, so schnell wie möglich mit der Steuerung vertraut zu machen, um nicht gleich zu Beginn den (wenig heroischen) Heldentot zu sterben. Zum Glück sind die ersten Widersacher noch sehr leicht zu beseitigen und so können wir uns trotz fehlender Kenntnis der Steuerung einen Weg freikämpfen. Den ersten Schrecken überwunden, drängt sich uns unweigerlich der vergleich mit Diablo auf – und tatsächlich sind viele Elemente dem Platzhirschen sehr ähnlich. Warum auch nicht? Man muss das Rad schließlich nicht immer gleich neu erfinden, wenn es schon gute Vorlagen gibt.

Wir kämpften uns also weiter durch Horden von Dämonen, Ketzern sowie anderen Abschaum, den das Universum uns entgegenstellt, und lernen so Stück für Stück die Feinheiten des Spiels kennen. So kann man sich etwa durch Loot, den Monster fallen lassen oder der in versteckten Orten auf der Map lagert, mit mehr Kampfkraft und anderen Waffen ausrüsten. Aber natürlich darf auch die eigentliche Mission nicht außer Acht gelassen werden: Auf diesem Planeten sollten wir beispielsweise einige Versorgungskisten ausfindig machen.

Das Spiel wird neben der Hauptstory auch einen Open World Modus beinhalten, in dem ihr euch mit bis zu drei weiteren Spielern verbünden könnt, um euch der läppischen Aufgabe zu stellen, das Universum zu befreien.

Die vorhin genannte Steuerung ist zu Beginn recht komplex und überfordert einen leicht, was auch zur Folge hat, dass die schönen 4K-Modelle und die Umgebung kaum Beachten finden, da man mehr damit beschäftigt ist, die Abläufe richtig zu ordnen. Dennoch, ist diese Hürde erst genommen, steht einem das Tor in die fernen Welten des 41. Jahrhunderts offen und es entfaltet sich ein Spiel, das sich nicht hinter Diablo zu verstecken braucht. Für Freunde von Action-RPGs und des Warhammer 40,000 Universums ist Inquisitor Martyr ein tolles Erlebnis in einer Welt, durchzogen von Krieg und Zerstörung.

Warhammer 40.000 Inquisitor Martyr ist für PC im Steam Early Access ab sofort verfügbar, ein Release für Playstation 4 und Xbox One wird folgen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>