Final Fantasy XV Schauplätze, die ihr selbst besuchen könnt

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Seit November letzten Jahres begeistert der neueste Ableger der Final Fantasy-Reihe die Spielerschaft rund um den Globus. Final Fantasy XV hat dabei einige neue Wege eingeschlagen: ein völlig neues Action-Kampfsystem, eine Party, die lebendig wie nie miteinander interagiert, und, allem voran, eine offene Welt mit realistischen Tag-Nacht-Zyklen und unzähligen eindrucksvollen Orten. Was viele nicht wissen: Einige dieser fantastischen Städte und Landstriche basieren auf Vorbildern der realen Welt und sehen diesen zum Verwechseln ähnlich. Für alle, die also gerne mal selbst in den Fußstapfen von Noctis und Co. wandern möchten, haben wir hier all diese Real-Life-Plätze zusammengesucht!

 

Insomnia – Tokio, Japan

 

Wer schon einmal in Tokio war, dem wird Insomnia mit Sicherheit bekannt vorgekommen sein. Während der Bereich rund um die Zitadelle, in der auch Noctis wohnt, an den Bezirk Shinjuku angelehnt ist, erinnern andere Abschnitte, wie etwa die Wohnsiedlung, in der Prompto lebt, an Teile der japanischen Hauptstadt wie etwa Setagaya oder Kôtô.

 

Die Zitadelle von Insomnia –
das Tokyo Metropolitan Government Building 

 

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Die Zitadelle von Insomnia ist allen, die Final Fantasy XV gespielt oder zumindest den zugehörigen Film Kingsglaive gesehen haben, bestens bekannt. Das eindrucksvolle Bauwerk entsprang allerdings nicht vollkommen der Fantasie der Designer bei Square, sondern ist an das Metropolitan Government Building in der japanischen Hauptstadt Tokio angelehnt. Sogar der Platz vor dem realen Gebäude erinnert an den weitläufigen Eingangsbereich der Zitadelle – nur der Kristallraum zwischen den im Spiel vier statt eigentlich zwei Türmen wurde natürlich hinzugefügt.

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Das reale Tokyo Metropolitan Government Building besteht übrigens eigentlich aus zwei Gebäuden – jenem, das im Spiel eben zur Zitadelle umgestaltet wurde, und einem zweiten, das aus drei aneinander angrenzenden und verschieden hohen Türmen besteht. Wer Kingsglaive gesehen hat, wird auch diesen zweiten Teil wiedererkennen – hier findet im Film nämlich die Party vor der Unterzeichnung des Friedensvertrags statt.

 

Lestallum – Havanna in Kuba

 

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Neben der Hauptstadt Insomnia ist das immer sommerliche Lestallum die größte Stadt in Noctis’ Königreich Lucis. Im Spiel wurde sie rund um ein Bruchstück eines Meteoriten erbaut, der nicht nur für die dort stets herrschenden heißen Temperaturen verantwortlich ist, sondern auch als Haupt-Elektrizitätsquelle der Region dient. Meteoritensplitter, die Städte mit Strom versorgen, sucht man in der echten Welt natürlich vergebens, die Architektur Lestallums basiert allerdings auf der ebenfalls immer warmen Stadt Havanna in Kuba, und auch Straßenmusikanten, wie jene, die in Final Fantasy XV manchmal dort spielen, trifft man in Havanna regelmäßig an.

 

Der Weg nach Caem –
Big Sur und die Bixby Creek Bridge in Kalifornien, USA

 

Wer sich von Westen aus in die Hafenstadt Caem begibt, der passiert dabei eine der schönsten Aussichten in Final Fantasy XV: den Blick von einer großen Brücke, die eine Schlucht überspannt, direkt auf das offene Meer. Wer Prompto und seine Fotokünste ins Herz geschlossen hat, wird dort garantiert einen Stopp eingelegt haben. Die in Bögen erbaute Brücke eignet sich aber nicht nur im Spiel perfekt für einmalige Fotogelegenheiten – auch in Kalifornien könnt ihr von dort umwerfend schöne Sonnenuntergänge bestaunen und ablichten.

 

Altissia – Venedig in Italien

 

Wasserstraßen, Gondolas, Brücken – natürlich ist die wundervolle Stadt Altissia an das italienische Venedig angelehnt. Der größte Unterschied zwischen der fiktiven und der realen Stadt: Während Altissia auf mehreren Ebenen erbaut ist, erstreckt sich ihr Ebenbild aus dem echten Leben bloß ebenerdig. Genau wie in Altissia gibt es allerdings auch in Venedig jedes Jahr im Februar einen kunterbunten Karneval mit Kostümen, gutem Essen und Feuerwerk zum Abschluss.

 

Hammerhead und die offene Straße – Route 66, USA

 

Auch wenn die ikonische Route 66 mit ihren typischen Tankstellen und Diners heutzutage nur noch als historische Straße existiert, repräsentiert sie nach wie vor den amerikanischen Traum von Freiheit – genau wie die offene Welt von Final Fantasy XV. Orte wie Hammerhead und die diversen Außenposten im Spiel sind ganz im Stil ihrer diversen Autofahrer-Raststationen erbaut und selbst die zahlreichen Radio-Spots, die man dort hören kann, klingen ganz nach ihren amerikanischen Vorbildern. Kleiner Fun-Fact: Auch Cidney (oder engl. Cindy) spricht in der englischen Sprachausgabe mit einem südlichen US-Akzent, der jenem der Leute entlang der westlichen Route 66 entspricht.

 

Leide Region – Utah und Arizona, USA

 

Die drei Täler in Leide sowie die Gegend ringsum mögen euch beim ersten Durchfahren durchaus bekannt vorgekommen sein – vor allem, wenn ihr selbst schon einmal einen Trip nach Utah oder Arizona unternommen habt. Die wüsten- und steppengleichen Landstriche mit ihren zahlreichen Felskuppeln sind nämlich genau jener Region unserer Welt nachempfunden. Und auch die Steinbögen in Duscae haben dort ihren Ursprung; besonders schöne davon findet ihr im Arches National Park in Utah.

Wart ihr an dem einen oder anderen dieser Orte schon selbst – vielleicht sogar genau deshalb, weil ihr sie nach FFXV mal live sehen wolltet? Oder kennt ihr noch mehr reale Orte, die ihr in ähnlicher Form auch in Final Fantasy XV gefunden habt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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