Alle Infos zu Final Fantasy VII Remake

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Wer erinnert sich an die PlayStation Experience 2014? Square Enix kündigt großartige News an und zeigt einen Trailer: Final Fantasy VII kommt für die PS4. Lauter Jubel und Klatschen – und bloß Sekunden später die bittere Enttäuschung: Es ist nur ein Port für PS4, kein Remake. Die Euphorie im Saal, so kurzlebig sie war, die frustrierten Reaktionen im Internet, die vielen Memes, die die Jubelschreie den fahlen Gesichtern wenige Augenblicke später gegenüberstellten – was auch immer Square Enix letztendlich dazu bewegt hat, der Spielerschaft doch das zugeben, wonach sie verlangt, wird auf ewig ein Rätsel bleiben – aber es kommt! Das lange, lange … LANGE erwartete Final Fantasy VII HD Remake wird endlich Realität und man möchte mit dem neuen Titel nicht nur eine grafisch schönere Version des Titels abliefern, sondern dem wohl beliebtesten Final Fantasy der Reihe eine komplette Rundum-Erneuerung verpassen, mit allem, was dazu gehört. Wir haben für euch alle Infos, die es bislang zur Neuauflage der Story rund um Cloud, Sephiroth und Co. gibt zusammengefasst!

Der Anfang vom Abenteuer
Final Fantasy VII Veteranen müssen wir zur Story wohl nicht viel erzählen, für alle anderen: Der Titel beginnt mit der Gruppe AVALANCHE, die in der Stadt Midgar einen Angriff gegen ShinRa plant, eine skrupellose Institution, die dem Planeten Lebensenergie entzieht, um damit die moderne Welt mit Strom zu versorgen. Ihr schlüpft dabei zunächst in die Rolle von Cloud Strife, einem ehemaligen SOLDATEN, der sich der Rebellentruppe als Söldner angeschlossen hat, um auf die Schnelle ein paar Gil zu verdienen. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Der Bombenanschlag auf ShinRa wird einiges aus Clouds Vergangenheit zu Tage fördern und ihn direkt in das größte Abenteuer seines Lebens katapultieren: Ein Wettrennen gegen die Zeit und Clouds ehemaligen Partner Sephiroth, der mittlerweile ganz eigene, verheerende Pläne verfolgt …

Final Fantasy VII Remake

Kommt Sephiroth bereits in Episode 1 vor?

Square Enix gab bekannt, an der Grundstory von Final Fantasy VII nicht viel verändern zu wollen, allerdings sollten sich Fans darauf gefasst machen, dass es doch einige Neuerungen geben wird. Die erste, und offensichtlichste dieser Änderungen ist wohl, dass der Titel nicht wie zu PlayStation One Zeiten als ein gesamter Titel erscheinen wird. Final Fantasy VII Remake wird in Episoden veröffentlicht, wobei zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, wie viele Episoden es werden oder wie viel der ursprünglichen Story der erste Teil umfassen wird. Gerüchten zufolge könnten es drei Episoden für die drei Discs des Originals werden, bestätigt wurde in dieser Hinsicht jedoch von Seiten Square Enix noch nichts. Was feststeht ist, dass man das Spiel deshalb in Episoden veröffentlichen möchte, da eine Umsetzung als Gesamtwerk laut Entwicklern technisch wie finanziell nicht möglich wäre. Auch möchte man einige Teile aus dem Original streichen, auf der anderen Seite jedoch auch viel Neues hinzufügen. So soll man beispielsweise erstmals die Möglichkeit haben, weite Teile Midgars zu erkunden, auch solche, die im PS One Spiel nicht zugänglich waren. Ebenso wurde vor Kurzem ein Key Art zum Midgar-Teil der Story veröffentlicht, auf dem man Sephiroth mit einem schwarzen Flügel sieht. Wer Final Fantasy VII dazumal gespielt hat, weiß, dass der Charakter in dieser Form im Spiel nicht vorkam – auch, dass man ihm erst später das erste Mal begegnet. Die Spekulationen, was genau dies nun bedeute, gehen seitdem hoch – könnte man die Sephiroth-Story abändern? Wird der Charakter bereits früher / anders im Spiel eingeführt? Geht man vom angesprochenen Release in Episoden sowie der Tatsache aus, dass Sephiroth ein äußerst zentraler und beliebter Charakter ist, würde es Sinn machen, ihn bereits in Episode 1 einzuführen, ob dies allerdings wirklich der Fall sein wird, steht noch offen.

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In FF VII Remake werden wir erstmals neue Bereiche von Midgar erforschen können

Mehr Action, mehr Möglichkeiten
Neben den voraussichtlichen Änderungen der Story, die bisher noch recht vage angedeutet wurden, gibt es in Final Fantasy VII Remake natürlich auch Neuerungen im Kampfsystem – und hier ist zumindest schon ein wenig mehr bekannt. Laut mehrfacher Aussagen von Square Enix möchte man in FF VII Remake zwar die beliebtesten Elemente des ursprünglichen Kampfsystems beibehalten (Stichwort Materia-System), das Battle System aber dennoch modernisieren und vor allem weitaus actionreicher gestalten. Final Fantasy VII hatte ursprünglich ein rundenbasiertes Kampfsystem in klassischer J-RPG Manier: Langsam füllten sich so die ATB-Leisten der Charaktere; waren sie voll, konnte der entsprechende Charakter eine Aktion ausführen. Im Original standen dabei Angriff, der Einsatz von Materia (die Magie und Summons boten) sowie der Gebrauch von Items zur Auswahl. Game Director Tetsuya Nomura sowie Producer Yoshinori Kitase betonten in Interviews bereits des Öfteren, dass das neue Kampfsystem eher an Titel wie Dissidia oder die Kingdom Hearts Reihe erinnern soll. Die Kämpfe sollen übergangslos in das Geschehen eingebunden werden, ähnlich wie in Final Fantasy XV, und auch neue Aktionen und Kombos beinhalten, die im Originalspiel nicht zur Verfügung standen.

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Das neue Kampfsystem soll sich übergangslos in das Spielgeschehen einfügen und auch neue Aktionen, wie etwa Deckung suchen, wird es geben

Auch die Umgebung wird eine Rolle spielen: In Deckung zu gehen wird möglich, aber nicht nötig sein, Teile der Umgebung werden zerstörbar sein und neue Screenshots, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurden, legen nahe, dass es auch eine Art Zielsystem von Gegnern, ähnlich den Gefahrenzonen in Final Fantasy XIV, geben könnte, die es während der Kämpfe zu vermeiden gilt, um gegnerischen Angriffen zu entgehen. Ein Blick auf die Aktionsauswahl zeigt zudem, dass der in älteren Screenshots gezeigte Menüpunkt “Summon” gestrichen und durch “Materia” ersetzt wurde – interessanterweise zusätzlich zu “Magie”, da im Materia im Original sowohl Summons als auch Magie abdeckte. Ob “Materia” in diesem Fall einfach die Summons beinhalten wird oder ob hier ein völlig neues System dahintersteckt, werden wir hoffentlich bald erfahren. Ein System ähnlich dem Elemancy-System in Final Fantasy XV, in dem man neue Zauber und Fertigkeiten durch die Kombination diverser Materia direkt im Kampf basteln kann, würden wir uns etwa sehr spannend vorstellen.

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Teile der Umgebung können im Kampf zerstört werden – ob die Markierungen am Boden Gefahrenzonen darstellen, ist noch unklar

Wer die genannten Screenshots etwas genauer unter die Lupe nimmt, der erkennt zudem, dass es trotz der Änderung hin zum Action-Kampfsystem einige bekannte Elemente gibt – das interessanteste darunter womöglich die immer noch vorhandene ATB Leiste. Nomura äußerste sich zu dieser bereits und erklärte, dass es die ATB-Leiste zwar gebe, sie aber nicht mit jener des Originalspiels vergleichbar wäre, sondern für ein System nötig wäre, dass es so bislang nur in Final Fantasy VII Remake gibt. Auch überlege man, den Namen noch zu ändern, um die Neuerung deutlicher zu machen. Er wies auch darauf hin, dass sie sich teilweise rot färben würde und dass dies ebenfalls von Bedeutung sei. Beim Blick auf den Screenshot erkennt man zudem, dass es drei Indikatoren gibt, die wohl für jeweils eine volle Leiste stehen. Auch die Limit Break anzeige ist dreigeteilt und färbt sich gelb, sobald alle drei Teile voll sind. Wir stellen hier mal die Vermutung auf, dass die bis zum Anschlag gefüllten, vollen Leisten entweder besonders starke Aktionen ermöglichen oder aber auch besondere Limit Breaks, die die Fähigkeiten mehrerer Charaktere umfassen – ähnlich wie das Link-Strike oder Armiger Chain Feature in Final Fantasy XV.

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Cloud und der Rest der Party wurden für Final Fantasy VII Remake von Grund auf neu designt

Wo wir schon bei der Party sind: Bestätigt wurde bisher auch, dass es in Final Fantasy VII Remake wie im Original Partys zu je drei Charakteren geben wird und dass es möglich (wenngleich nicht nötig) sein wird, die Kontrolle über alle Charaktere zu übernehmen. Square Enix schaltet somit also einen der größten Kritikpunkte am zuletzt veröffentlichten Final Fantasy XV aus, bei dem man lediglich Noctis spielen konnte, während der Rest der Truppe oft eher sinnlos denn hilfreich am Kampf beteiligt war. Übrigens wurde auch das Design der Charaktere für das Remake von Grund auf überdacht. Anstatt sich auf die Modelle aus dem Film Advent Children oder aus Titeln wie Dissidia zu stützen, entschloss man sich dafür, den Charakteren einen komplett neuen Look zu verpassen, der auch ihre Einstellung zu jenem Zeitpunkt ihrer Story widerspiegelt. Kitase sprach so beispielsweise davon, dass Cloud zu Beginn von Final Fantasy VII (Remake) noch lange nicht jener Charakter wäre, der er in Advent Children ist, und dass dies auch Auswirkungen auf sein Aussehen sowie Dinge wie seine Stimme hätte. Kitase bestätigte übrigens auch, dass der Großteil des Voice Actings der Main Story bereits abgeschlossen sei. Wir gehen davon aus, dass damit die Main Story für Episode 1 sowie das japanische Voice Acting gemeint war, dennoch macht die Aussage Hoffnung auf einen baldigen Release, nachdem die Sprachausgabe üblicherweise einer der letzten Punkte im Entwicklungsprozess ist.

Geduldig müsst ihr sein …
Obwohl diverse Screenshots, der (dann leider doch nicht gezeigter) Trailer von der MAGIC 2017 sowie die beinahe abgeschlossenen Sprachaufnahmen darauf hindeuten, dass wir uns bald auf einen Release von Final Fantasy VII Remake freuen können, meinten sowohl Nomura wie auch Kitase, dass noch einiges zu tun sein, bevor der Titel veröffentlicht werden könne. Angekündigt wurde aber zumindest schon mal, dass man plane, in Kürze einen (spielbaren) Trailer zu zeigen – hoffentlich bereits auf der diesjähren E3 im Juni. Auch dazu, wie es nach der Veröffentlichung der ersten Episode weitergehen soll, gibt es bereits einen vagen Hinweis: Demnach denke man im Moment darüber nach, welche Zusatzinhalte man zwischen den Episoden veröffentlichen könne, um das Interesse aufrecht zu erhalten. DLCs und App-Support für Smartphones, nach dem Beispiel von King’s Knight oder Justice Monsters Five zu FFXV, wurden angesprochen, jedoch hätte man hierfür im Moment noch keine konkreten Pläne.

 

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