Endless Space 2 – Hands-On

Das sogenannte 4X Genre, also meist rundenbasierende Weltraum Strategiespiele, deren Hauptaugenmerk auf dem Erforschen und Kolonisieren riesiger Galaxien liegt, hat seine Blütezeit zwar lange hinter sich, wirklich ausgestorben ist es aber nie. Vor allem kleine Studios haben sich immer wieder an ausufernden Space-Sims versucht, damit aber kaum mehr als eine Handvoll Hardcore-Fans erreicht. Trockene Menüwüsten und vorsintflutliche Optik locken heute keine Massen mehr hinter dem Ofen hervor.

Endless Space Starmap

Die Kartenansicht

Genau hier hat Entwickler Amplitude vor zwei Jahren angesetzt und versucht, das Genre so gut wie möglich zu entstauben und mit Endless Space von sich reden gemacht. Mit einfach gehaltener Steuerung, einer intuitiven Benutzeroberfläche, aus der sich die meisten Informationen ablesen lassen ohne zwölf Untermenüs öffnen zu müssen, und einer zeitgemäßen Präsentation hat man mit nicht zu verachtendem Erfolg versucht, dem angestaubten 4X Genre neues Leben einzuhauchen.

Endless Space System

Systemansicht – hier laufen alle Fäden zusammen

Endless Space 2 will nun diesen Gedanken konsequent fortführen. Die sehr frühe Version, die uns vom Entwickler präsentiert wurde, ähnelt – abgesehen von der etwas hübscheren Optik – auf den ersten Blick sehr dem Vorgänger. Die meiste Zeit verbringt man dabei in der System-Ansicht; von hier aus lenkt man einen Großteil der Geschicke seines Reiches: Planeten besiedeln und bebauen, Raumschiffe von der Aufklärungsdrohne bis zum Sternenkreuzer in Auftrag geben, sowie diverse Statistiken und Werte im Auge behalten. Um Schiffsbewegungen durchzuführen, wechselt man auf den Kartenbildschirm, der das angewählte und umliegende Sternensysteme zeigt. Das Ganze kann natürlich beliebig gedreht und gezoomt werden.

Endless Space Government

Die Fraktionen aus denen sich unser Sternenreich zusammensetzt

Neu sind auch kleine, nur auf bestimmten Planeten ansässige Zivilisationen, die entweder in unser Reich integriert (in dem Fall bilden auch sie eine eigene politische Fraktion), unterworfen, oder ausgerottet werden können.

Auch am Kampfsystem soll so einiges verbessert werden, zu Details schwieg man sich bei der Präsentation aber noch aus. Ob und was sich im Bereich Forschung tun wird, bleibt ebenfalls noch unklar.

 

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