Final Fantasy XIV: Heavensward

Als vor gut vier Jahren Final Fantasy XIV erschien und sich als mittelschwere Katastrophe herausstellte, hätte dem Nachfolger des langlebigen und durchaus erfolgreichen ersten MMOs aus dem Hause Square Enix (Final Fantasy XI) wohl niemand eine rosige Zukunft vorausgesagt. Auch die folgende Ankündigung, das Game von Grund auf neu zu konzipieren und quasi ein zweites Mal zu starten, schürte eher Skepsis als Vorfreude. Doch dann erschien im Sommer vorigen Jahres A Realm Reborn und siehe da: Die Reviews waren durchwegs positiv, die alten Fans kamen in Scharen und auch eine beachtliche Menge an Neulingen konnte sich für den zweiten Versuch begeistern. Nun ist es soweit und die erste Expansion zu A Realm Reborn wurde auf dem London Fan Fest offiziell angekündigt.

 

 

Die erste offizielle Expansion verspricht Großes: Das Mastermind hinter der Neuauflage von FF XIV, Naoki Yoshida, kündigte einen Umfang an, der ähnlich groß, oder gar größer, als der des Basis-Games sein soll. Wie der Name schon andeutet, zieht es unsere Helden dabei in luftige Höhen – und damit sind nicht nur die schneebedeckten Gebirge im Norden von Coertas gemeint, sondern weit über der Erde schwebende Inseln. Zusätzlich wird der Stadtstaat Ishgard, den man bis jetzt nur von weitem bewundern kann, zugänglich sein. Dieser, sowie der seit Jahrhunderten andauernde Krieg zwischen Ishgard und dem Drachenvolk aus dem im Norden angrenzenden Dravania, werden wohl auch wichtige Rollen in der Haupt-Storyline der Erweiterung einnehmen.

 

FFXIV Ishgard

 

Der Aufbau der neuen Gebiete gibt auch gleich einen Hinweis auf eine weitere wichtige Neuerung, die uns erwartet: Um nämlich vorhin genannte fliegende Inseln zu erreichen, wird es flugfähige Reittiere beziehungsweise Flugmaschinen geben. Ein schwarzer Chocobo als Einstiegsmodell sowie eine Handvoll anderer Varianten, wie Ein-Mann-Luftschiffe, sind bereits bestätigt. Außerdem wird es für Gilden (hier Freie Gesellschaften genannt) die Möglichkeit geben, große, mehrere Spieler fassende Luftschiffe selbst herzustellen. Benutzen kann man die neuen Flugmounts allerdings nur in den neuen Gebieten, was zwar nicht überrascht, aber trotzdem etwas enttäuschend erscheint.

 

Auch eine neue spielbare Rasse wurde versprochen – wenngleich bis dato leider noch nicht bekannt ist, worum es sich dabei handelt. Man munkelt jedoch, dass es sich dabei mitunter um die Rasse der in Patch 2.2 vorgestellten Yugiri Mistwalker handeln könnte, die man bislang nur verhüllt zu Gesicht bekam.

 

FFXIV Dark Knight

 

Ebenso wird es natürlich in Sachen Klassen und Jobs Neues geben: Der Dark Knight, eine Zweihänder schwingende Tank-Klasse, wurde dabei schon bestätigt. Der versprochene neue Job ist bislang noch ein gut gehütetes Geheimnis, dass erst beim Tokyo Fan Fest am 20. Dezember gelüftet werden soll – allerdings hat Yoshida zumindest schon verraten, womit man sich im neuen Job zur Wehr setzen wird, nämlich Schusswaffen.

 

Zwei neue wilde Stämme (beast tribes), inklusive deren Primae, wurden ebenfalls angekündigt: Da wären zum einen die Vanu Vanu, ein vogelartiges Volk, das den fliegenden Wal Bismark anbetet, an den sich mancher vielleicht noch aus Final Fantasy VI erinnert. Das zweite Volk sind die fliegenden Gnath, eine an Insekten erinnernde Rasse. Ihr Primal ist das erste für FF XIV völlig neu entwickelte, also nicht dem unendlichen Fundus an FF-Kreaturen der vergangenen mehr als 25 Jahre entstammende, Wesen seiner Art und hört auf den Namen Ravana.

 

FFXIV Primal Ravana

 

Neue Waffen, neue Rüstungssets, diverse neue Rezepte und Gegenstände gehören natürlich auch zum Programm. Zu guter Letzt gibt es obendrein noch eine Neuerung ganz speziell für uns europäische Spieler: Wir bekommen endlich ein echtes europäisches Daten-Center. Vorbei die Zeiten, in denen man mit ewigen Lags leben musste! Hoffen wir zumindest …

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