Ghost Recon Future Soldier

Mittlerweile sind schon fünf Jahre vergangen, seit der letzte richtige Ghost Recon-Teil, Ghost Recon American Warfighter 2 erschienen ist – jetzt bereichert uns Ubisoft endlich mit einem Nachfolger: Ghost Recon Future Soldier. An das Spiel, welches für Xbox 360 und PS3 erhältlich ist, werden hohe Erwartungen gestellt, doch wird es diesen gerecht? Hält es das, was es verspricht oder ist es doch nur wieder ein billiger 0815-Shooter? Mehr erfahrt ihr in den nächsten Absätzen!

Die Story
Das Spiel wird ziemlich spektakulär eingeleitet. Als Mitglied des Ghost-Teams befindet ihr euch auf einem Einsatz in Nicaragua, welcher allerdings nicht allzu positiv verläuft. Feinde locken euch in einen Hinterhalt. Ihr könnt sie zwar töten, aber entdeckt in einem nahestehenden LKW eine Bombe mit Zeitzünder. Zwar versucht ihr noch rechtzeitig zu flüchten, aber die Explosion schleudert euch auf eine Klippe zu und ihr könnt euch gerade noch so festhalten. Doch plötzlich fangen eure Arme Feuer, der Schmerz wird unerträglich und ihr stürzt in die Tiefe hinab…

Nach der nächsten Zwischensequenz übernehmt ihr die Rolle des Ghosts Pepper, welcher mit seinem Team um die Welt geschickt wird, um die Herkunft der Bombe zu klären, welche zuvor eure Kollegen getötet hat. Unter anderem bekommt ihr weite Teile Afrikas, Pakistan, Russland und auch Norwegen zu sehen, während ihr versucht, das Puzzle, das euch gestellt wird, zu lösen.

Die Story, die euch in Ghost Recon Future Soldier geboten wird, ist also nicht unbedingt etwas Neues, aber dennoch sehr mitreißend und erinnert vom Storytelling ziemlich an die aktuellen Call of Duty-Teile. Auch die actionreichen Zwischensequenzen hat man in ähnlicher Form schon öfter gesehen.

Actionreiche Szenen erwarten euch sehr oft in Future Soldier.

Actionreiche Szenen erwarten euch sehr oft in Future Soldier.

Die Spielweise
Ghost Recon Future Soldier ist ein Third-Person-Shooter, welcher von der Dynamik und Steuerung sehr stark an Gears of War erinnert. Jeder, der einen Gears of War-Teil gespielt hat, wird sich sofort in Ghost Recon Future Soldier zurechtfinden, denn die Tastenbelegung ist beinahe identisch. Das Team, in dem ihr euch befindet, umfasst, euch miteingeschlossen, vier Mitglieder. Anders als in den Vorgängern seid ihr allerdings nicht mehr für alle taktischen Handlungen des Ghost-Squads zuständig, sondern könnt ihnen nur mehr rudimentäre Anweisungen geben, z.B. wann sie schießen müssen. Ein wenig spannender wird das Ganze, wenn ihr anstelle der KI mit echten Mitspielern im (Online-)Koop spielt. Hier könnt ihr euren Squad-Membern richtige Anweisungen erteilen, was euch das taktische Spielgefühl gibt, welches im Singleplayer leider etwas verloren gegangen ist. Man kann also durchwegs sagen, dass der Koop-Modus quasi das Herzstück des Spiels ist.

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