Soul Calibur V

Wer ist diesmal dabei?
Charaktere gibt es en mass. Zehn neue Recken gesellen sich zu Altbekannten hinzu, wobei der Erstellungsmodus wie im Vorgänger die Zahl bei Bedarf ins Unermessliche steigen lässt. Durch gesammelte Rüstungen und Outfits lassen sich komplett neue Figuren erstellen bzw. individualisieren. Eure verrückten Kreationen könnt ihr in jedem Modus (außer im Storymodus) präsentieren oder euch selbst von anderen online oder offline inspirieren lassen.

Waren im Vorgänger noch Yoda/Darth Vader für ein Stelldichein zu haben, hat nun Ezio Auditore da Firenze, der aus Assassin’s Creed bekannt ist, einen Gastauftritt, der nahezu perfekt in die Soul Calibur Welt passt. Den Tekken Fans ist sicher aufgefallen, dass Yoshimitsu festes Stammmitglied der Reihe ist. Zusätzlich kann die Seele von Devil Jin freigeschalten werden, jedoch kann nur sein Kampfstil einer Figur verpasst werden, Devil Jin selbst ist leider nicht im Spiel dabei.

Ein neuer Kämpfer, der zugleich den Storymodus füllt: Patroklos

 

Trotz der Tatsache, dass es schwer ist bei dem ganzen Gekloppe auf die Hintergrundmusik zu achten, sollte man den Soundtrack wirklich nicht außer Acht lassen. Die orchestrale Begleitung ist feinste Game-Musik, die nicht zu verachten ist.

Das Spiel selbst präsentiert sich in einer wahnsinnigen Optik. Die Rendersequenzen sind, wie bereits erwähnt, sehr gut gelungen, die Arenen sind detailliert, die Charaktere fein gerendert. An Polygonen wurde merklich nicht gespart. Hier hat das Entwicklerteam saubere Arbeit geleistet.

Wie bei jedem Beat ‘em Up üblich, liegt das Herzstück im Multiplayer. Gefechte können lokal ausgetragen werden oder auch online. Die Kämpfe laufen selbst bei einer nicht optimalen Verbindung zum Gegner smooth ab und konnten stets ohne Zeitverzögerung oder Ruckeln zu Ende gebracht werden, was beim Online-Gaming ja nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist.

Fazit
Namco Bandai hat mit Soul Calibur V die Latte für nachfolgende Kampfspiele hoch gesetzt. Die Spielmechanik ist ausgereift und hier sollten sich andere eine Scheibe abschneiden. Die Singleplayer Modi sind wird zwar nur recht spärlich vorhanden, aber mit dem Multiplayer macht Bandai Namco sein kleines Defizit wiederum wett, wenn das Spiel für lange Nächte mit ausgedehnten Gefechten sorgt.

Wertung: 8,5

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