Einmal im Jahr treffen sich weltweit zahlreiche Games Developer, Hobby-Entwickler oder einfach nur Spiele-Interessierte, um für 48 Stunden beinahe sämtliche Verbindungen zur Außenwelt zu kappen, um sich vollends auf die Entwicklung von kleinen, innovativen Computerspielen zu konzentrieren!
Am 27. Jänner war es wieder soweit: Insgesamt 10.976 Spiele-Begeisterte folgten dem Ruf der Global Game Jam und versammelten sich an 247 Locations überall auf der Welt, so auch in Wien. Bereits zum dritten Mal fand die Austria Game Jam statt, heuer im MARX Loft Seminarraum. Wie jedes Jahr wurde auch dieses Mal ein Motto von den Veranstaltern vorgegeben, dieses mal in Form des folgenden Bildes.
Nach anfänglichem Kennenlernen und allgemeinen Reinschnuppern in die Materie, wurden am Freitag die Teilnehmer willkürlich in 2er-Gruppen eingeteilt, um mögliche Themen und Ideen zu brainstormen. Anschließend wurden diese Ideen den anderen Teilnehmern vorgestellt und die mögliche Realisierung diskutiert. Infolgedessen schlossen sich (Themen-)Interessenten den Gruppen an. Innerhalb der bunt zusammengewürfelten Teams, angefangen von Schülern über Studenten bis hin zu professionellen Entwicklern aus Österreichischen Entwicklerstudios wie Sproing, Broken Rules oder Team Vienna Games, wurden jeder Person die passenden Aufgabenbereiche zugewiesen. Dabei spielte es keine Rolle, ob man Vorkenntnisse vorweisen konnte, da der gesamte Entwicklungsprozess den Teilnehmern primär als Erfahrungsaustausch und Lernprozess dient – sehr gut vergleichbar mit einem Wochenend-Workshop, mit tatkräftiger Unterstützung von den Profis.
Der Samstag stand danach völlig im Zeichen der Entwicklung – an allen Ecken und Enden wurde fleissig programmiert, designed und getestet. Zwar ist die Veranstaltung nicht als Wettbewerb ausgelegt und der Fokus daher klar auf den Entwicklungsprozess gerichtet, dennoch war den Teams bewusst, dass eine Jury einen gekonnten Blick auf ihre Werke werfen würde, um das beste Spiel auszuzeichnen. Unterbrochen wurde der Schaffensprozess lediglich durch eine am Nachmittag stattfindende Public Hour, bei der sich zahlreiche Besucher selbst ein Bild der entstehenden Spiele und der Arbeitsweise innerhalb der Teams machen konnten. Unterstützung bekam die Austria Game Jam aus mehreren Richtungen, wie beispielsweise von der WKO, dem ZIT – Die Wirtschaftsagentur Wien und Microsoft, die Verpflegung und Equipment zur Verfügung stellten.
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