Am Fuße der Berge nahe der Stadt Kyoto liegt das Dorf des Oboro-Clans, das plötzlich von den Schergen der Zeed-Sekte angegriffen wird. Der Ninja Jiro, dessen Rolle ihr übernehmt, stellt sich tapfer den angreifenden Truppen und tritt, nachdem sich Jiro den Weg durch das Dorf erkämpft hat, der vermeintlichen Anführerin gegenüber. Als auch diese besiegt zu Boden geht, ereignet sich eine riesige Explosion, die unseren Helden nach Zeed City, ins Jahr 2056 katapultiert. Nun gilt es den Urheber des Angriffes zu finden und ihn zur Rechenschaft zu ziehen.
Nerven aus Stahlseil
Shinobi präsentiert sich als klassisches Side-Scrolling Action Game, wird aber vereinzelt von Abschnitten unterbrochen, welche euch ich die dritte Dimension befördern. Der Schwierigkeitsgrad bei Shinobi ist, der Serie treu bleibend, sehr fordernd. Die Schwierigkeitsstufen Leicht, Normal, Schwer und sehr Schwer wollen gemeistert werden, wobei ihr euch im leichtesten Modus über unendlich viele Leben und zahlreiche Kontrollpunkte freuen könnt. Bei den höheren Schwierigkeitsstufen sind die Entwickler nicht mehr so großzügig und warten mit begrenzter Lebensanzahl, weniger Continues und Kontrollpunkte auf. Für den ersten Durchgang würde ich euch den Schwierigkeitsgrad Leicht ans Herz legen, falls ihr bisher keine Erfahrungen mit einem Shinobi-Teil gemacht habt und die Credits zu Gesicht bekommen wollt.
Die in Englisch synchronisierten Zwischensequenzen sind in klassischem Manga-Stil gehalten. Warum sich die Entwickler dazu entschlossen haben diese NICHT in 3D zu präsentieren bleibt leider ein Rätsel. Der 3D Effekt im Rest des Spieles ist gut, er drängt sich nicht gerade auf, ist aber auch nicht zu gering ausgefallen.