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Xbox 360, PS3, PC & Mac

Need For Speed: The Run

geschrieben am 29. November 2011 von mf

Ein Rennen von San Francisco nach New York, 4.800km in Bestzeit, der Gewinn: 25 Millionen Dollar. So kann man Need For Speed: The Run durchaus zusammenfassen. Was das Rennspektakel von EA tatsächlich zu bieten hat, erfahrt ihr hier.

Im Mittelpunkt steht Jack Rourke, einer der besten Fahrer der Welt – leider mit etwas zu hohen Spielschulden, was euch gleich zu Beginn des Spiels einen ungewollten Trip per Mafia-Reisen in die Schrottpresse verpasst. Soweit so schlecht, doch glücklicherweise könnt ihr gerade nochmal entkommen und taucht bei eurer alten Freundin Sam unter – zumindest mehr oder minder, denn Sam bietet euch einen Platz in „The Run“ an, einem Rennen quer durch die USA. Bei den wundervollen Konditionen “gratis Startgeld im Tausch für 90% des Gewinns” -, der immerhin stolze 25 Millionen ausmacht -, könnt ihr da natürlich nicht nein sagen, und schon geht es los.

Um die 25 Millionen Dollar zu gewinnen muss man sich auf Platz 1 vorkämpfen

Lasset die Motoren heulen!
Das Spielkonzept ist simpel: Fuß auf’s Gas und auf nach New York. Soweit so einfach, nur kommen immer wieder Storyeinspieler in den Weg, die sich nicht so recht einfügen wollen. Es dauert zu Beginn schon gut drei Minuten, bis man endlich im Auto sitzt. Dabei will der typische Need For Speed-Spieler doch genau dieses.
Auch beim Rennen wird man immer wieder zurückgesetzt. Übung liegt in der Wiederholung, doch warum kein direkter Wiedereinstieg? Stets dreht die Kamera ein paar Runden um das geschrottete Auto oder den Polizeiwagen, der uns gestoppt hat, bevor man wieder auf die Fahrbahn gesetzt wird. Auch die langen Ladezeiten und ständige Abgleichung mit dem Online-Profil kosten Zeit, die man auf dem Asphalt viel besser zubringen könnte.

Gerät man in den Gegenverkehr kommt es schnell zu spektakulären Karambolagen

Der Online-Modus dürfte Serienfans hier schon eher liegen: Egal ob im Einzelrennen gegen die Bestzeiten der Freunde oder im Kopf-an-Kopf-Rennen im anderen – hier kommt einfach deutlich mehr Konkurrenzkampf auf. Mit dem Online-Modus gibt es zudem neue Achievements und ein paar zusätzliche Boliden, falls man vorher bereits Need for Speed World oder die Demo zu The Run gespielt hat.

In Sachen Gegner-KI und -Verhalten schwächelt der Titel leider ein wenig: Die Gegner fahren nur stumpf hinterher, wie eine Perlenkette reiht man sie hinter sich auf, wird man gestoppt überholt einen die Kolonne. Unterschiede zwischen ihnen gibt es ebenfalls kaum – abgesehen davon, auf welcher Position sie auf der Strecke abgesetzt wurden. Besser oder schlechter fährt keiner von ihnen; ab und an düst ein Rivale bloß etwas schneller oder aggressiver. Keiner der Gegner fuhr jedoch so aggressiv wie die Polizei im Spiel: Diese ist sich nicht zu schade, euch von der Straße einen Berghang hinunter zu schieben. Bloß gut, dass es nur ein Spiel ist.

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